Warum ist es so wichtig, dass die S 4 ausgebaut wird? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ole Thorben Buschhüter   
Samstag, den 14. November 2009 um 13:49 Uhr

Nur durch eigene Gleise für die S 4 ist es möglich, wenigstens einen 10-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit und ansonsten einen 20-Minuten-Takt anzubieten.

Eine S 4 auf eigenen Gleisen als Teil des Hamburger S-Bahn-Netzes kann durch die Innenstadt (Verbindungsbahn über Dammtor und Citytunnel über Jungfernstieg) durchgebunden werden und damit attraktive Direktverbindungen anbieten.

Die S-Bahn-Studie geht von einem Fahrgastzuwachs von 50 % am Querschnitt Hasselbrook aus.

Im Einzugsbereich der S 4 zwischen Hauptbahnhof und Rahlstedt/Ahrensburg/Bad Oldesloe leben rund 400.000 Menschen, denen bislang kein attraktiver Schnellbahnanschluss angeboten wird.

Der Hamburger Osten hat in den letzten Jahren eine dynamische Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung zu verzeichnen. Die beiden erfolgreichen Gewerbegebiete Höltigbaum und Merkurpark sind entstanden und auf ehemaligen Kasernengebieten entstanden/entstehen neue Stadtteile (Rahlstedter Höhe, Rahlstedter Boltwiesen und Lettow-Vorbeck-Kaserne/Jenfeld).

Eine S-Bahn kann im Bereich Ahrensburg-Nord mit einem eigenen Bahnhof die großen Neubaugebiete Gartenholz und Kremerberg, den direkt anschließenden Ort Delingsdorf und das große und gegenwärtig weiter wachsende Ahrensburger Gewerbegebiet mit mehreren tausend Arbeitsplätzen direkt erschließen.

Der Hamburger Osten und Stormarn sind mit ihrer schienengebundenen Nahverkehrsversorgung gemessen an der Bevölkerungszahl und der Wirtschaftsentwicklung deutlich benachteiligt.

 
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