Was fordert die S4 Initiative? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ole Thorben Buschhüter   
Samstag, den 14. November 2009 um 13:34 Uhr

Die S 4-Initative fordert den Bau einer S-Bahn auf eigenen Gleisen von Hasselbrook über Rahlstedt und Ahrensburg bis Bad Oldesloe. Nur mit einer solchen S-Bahn, der S 4, wird die Bahn von der gesamten Bevölkerung im Hamburger Osten und in Stormarn als attraktives Nahverkehrsangebot akzeptiert werden. Im Jahre 2002 hat die S-Bahn Hamburg GmbH eine Machbarkeitsstudie zum Bau der S 4 vorgestellt. Das Ergebnis: der Bau der S 4 ist machbar und sinnvoll. Die Studie schlägt den Bau eigener Gleise für eine S-Bahn bis Ahrensburg vor. Die S 4 soll dann bis Ahrensburg alle 20 Minuten fahren, in der Hauptverkehrszeit alle 10 Minuten. Über Ahrensburg hinaus soll sie unter Einsatz sog. Zwei-System-Triebwagen auf der dann elektrifizierten Fernbahnstrecke bis Bad Oldesloe verlängert werden. 60-Minuten-Takt zwischen Ahrensburg und Bad Oldesloe, bzw. 20-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit. Bau der neuen Haltestellen Claudiusstraße und Bovestraße (als Ersatz für den Bahnhof Hamburg-Wandsbek), Holstenhofweg und Pulverhof in Hamburg sowie Ahrensburg-Nord in Stormarn. Kostenpunkt: 210 Mio. Euro (ohne Fahrzeuge). Die S 4-Initiative fordert die baldige Umsetzung dieser Studie als erste Ausbaustufe. Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans vom März 2003 ist der dreigleisige Ausbau der Strecke von Wandsbek bis Ahrensburg vorgesehen. Der Bund würde für die Kosten eines solchen Ausbaus allein aufkommen. Aber: Bei einem nur dreigleisigen Ausbau könnte kein ordentlicher S-Bahn-Betrieb eingerichtet werden, die R 10 wäre weiterhin von anderen Zuggattungen abhängig und müsste im Fernbahnteil des Hamburger Hauptbahnhofes enden. Wir fordern deshalb, dass Hamburg und Schleswig-Holstein die Absicht des Bundes, ein drittes Gleis zu finanzieren, zum Anlass nehmen, stattdessen den Bau der S 4 im Sinne der S-Bahn-Studie voranzutreiben.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 14. November 2009 um 13:38 Uhr
 
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