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HVV-Linie R 10: Pünktlichkeitszielwert in 2011 erneut weit verfehlt |
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Geschrieben von: Ole Thorben Buschhüter
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Montag, den 27. Februar 2012 um 17:07 Uhr |
Im letzten Jahr erreichten die Züge auf der HVV-Linie R 10 (Hamburg-Ahrensburg-Bad Oldesloe-Lübeck) im Durchschnitt nur eine Pünktlichkeit von 88,2 Prozent. Der absolute Tiefpunkt war im November 2011 mit einer Pünktlichkeit von nur 76,2 Prozent (nur RB) erreicht. Das erfuhr der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter durch eine Kleine Anfrage an den Senat (Drucksache 20/3199 (siehe unter Dokumente)). Für die Pünktlichkeit auf dieser Strecke gilt ein Zielwert von 95 Prozent. Dabei ist zu beachten, dass im regionalen Schienenpersonennahverkehr die 5-Minuten-Grenze für die Pünktlichkeit gilt, während im übrigen HVV eine Abfahrt bereits ab drei Minuten als verspätet gilt. "Die Statistik führt vor Augen, wovon die R 10-Fahrgäste fast jeden Tag ein Lied singen können: Zugausfälle und Verspätungen sind bei der R 10 leider keine Seltenheit, die Strecke und noch mehr der Hamburger Hauptbahnhof sind am Limit. Bereits kleinste Störungen führen zu Verspätungen, die sich dann auch auf die nachfolgenden Fahrten auswirken", sagt Buschhüter.
Schon im Vorjahr wurde der Pünktlichkeitszielwert nicht erreicht. Für die Nichterreichung dieses Qualitätsziels sieht der mit der DB Regio AG geschlossene Verkehrsvertrag, der seit dem Fahrplanjahr 2010 für zehn Jahre gilt, einen Malus vor, also eine Art Vertragsstrafe für Schlechtleistung. Wie viel dieser Malus ausmacht, will die zuständige Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) in Kiel jedoch nicht sagen und beruft sich darauf, dass Interna aus den Verkehrsverträgen und deren Abrechnung aus Wettbewerbsgründen vertraulich behandelt werden müssten. "Diese Auffassung kann ich nicht nachvollziehen. Wie viel Geld haben die Länder für die Schlechtleistung weniger an die Bahn gezahlt? Das kann doch kein Geheimnis sein", meint Buschhüter. Er verweist darauf, dass es auch bei U- und S-Bahnen im HVV eine Bonus-/Malus-Regelung gibt, deren Ergebnisse im HVV-Qualitätsbericht veröffentlicht werden.
Trotz der mangelhaften Pünktlichkeit der R 10 erfreut sich die Linie einer steigenden Nachfrage. So sind die Fahrgastzahlen von 2000 bis 2010 um teilweise über 50 Prozent (!) gestiegen. Die Ausweitung des HVV-Gebiets (2003), die Elektrifizierung (2009), der Einsatz von modernen Doppelstockwagen (2010) und der Halbstundentakt beim RE zwischen Hamburg und Lübeck (2010) haben die Attraktivität der Strecke für Fahrgäste enorm gesteigert. Doch um der wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können, reichen die vorhandenen zwei Gleise nicht mehr aus. Hamburg und Schleswig-Holstein planen deshalb den Bau der neuen S-Bahn-Linie 4 (Hamburg - Bad Oldesloe), die bis Ahrensburg auf zwei eigenen Gleisen und bis Bargteheide auf einem eigenen Gleis fahren soll. "Durch die S4 auf weitestgehend eigenen Gleisen können langsame und schnelle Verkehre auf der Strecke Hamburg-Lübeck voneinander getrennt werden. Dies wird deutlich mehr Kapazität schaffen und die Betriebsqualität erhöhen", ist sich Buschhüter sicher. Für Hamburg und Schleswig-Holstein hat das Projekt S 4 mittlerweile höchste Priorität. In diesen Tagen soll der Auftrag für die so genannte Vorentwurfsplanung zum Bau der S 4 erteilt werden.
Hinweis: Von Verspätungen und Zugausfällen geplagte Fahrgäste sammeln bereits seit vielen Jahren ihre Verspätungsberichte im Internet (http://r10.delays.de). |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Februar 2012 um 17:10 Uhr |
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S4-Initiative begrüßt Bekenntnis des Bundes zum Projekt S4 |
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Geschrieben von: Ole Thorben Buschhüter
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Montag, den 25. Juli 2011 um 15:12 Uhr |
Die S 4-Initiative begrüßt das Ergebnis der Finanzierungsgespräche über den Bau der S 4. "Damit steht der Vorentwurfsplanung jetzt nichts mehr im Wege, sie muss nun kurzfristig in Auftrag ge- geben werden", sagen die beiden Sprecher der S 4-Initiative Ole Thorben Buschhüter (Hamburg) und Jörg Sievers (Stormarn). In den am Freitag im Bonner Bundesverkehrsministerium geführten Gesprächen bekannten sich Schleswig-Holstein, Hamburg und der Bund zum Ausbau der S-Bahn-Strecke zwischen Hamburg, Ahrensburg und Bad Oldesloe. Die Ergebnisse der Vorentwurfsplanung werden voraussichtlich Ende 2012 erwartet.
Zwar heißt es, dass der Bund noch die vorliegenden Unterlagen prüfen sowie verschiedene Modelle und Ausbaustufen ausloten wolle. Doch mit seiner grundsätzlichen Unterstützung für das Projekt S4 kann jetzt endlich in die Planungsphase eingetreten werden. "Damit wurde zum jetzigen Zeit- punkt wohl das Maximum erreicht. Dass der Bund für seine Kostenbeteiligung am Projekt S 4 einen Blankoscheck ausstellen würde, war nicht zu erwarten. Wichtig ist, dass die Länder mit der Unter- stützung des Bundes endlich voranmarschieren können und nicht länger auf der Stelle treten", sagen Buschhüter und Sievers.
Schließlich heißt es in der offiziellen Pressemitteilung, nach Vorliegen der Vorentwurfsplanung "könnte dann bis 2018 der Ausbau der künftigen S4 zwischen Hamburg Hasselbrook und Bargteheide in Angriff genommen werden". In einigen Presseberichten ist daraus "erst ab 2018" geworden. "2018 ist noch lange hin und das an die Vorentwurfsplanung anschließende Planfeststellungsverfahren und der Grunderwerb werden eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Ziel muss es dennoch sein, die Bau- reife allerspätestens und nicht frühestens 2018 zu erreichen. Wenn es eher gelingt, umso besser. Dann könnte mit dem Bau vielleicht auch schon eher begonnen werden", so Buschhüter und Sievers. Die S 4 müsse spätestens 2020 fertig sein, wenn nach jetzigem Planungsstand die feste Fehmarnbelt- querung in Betrieb geht.
Beim Projekt S 4 geht es um den Bau einer S-Bahn auf eigenen Gleisen parallel zur Fernbahn zwischen Hasselbrook und Ahrensburg/Bargteheide, mit der Weiterführung bis Bad Oldesloe. Für die Hamburger Stadtteile und die Stormarner Orte entlang der Strecke wird sich das Nahverkehrsangebot mit der S 4 durch einen dichteren Fahrplantakt und umsteigefreie Verbindungen in die Hamburger Innenstadt deutlich verbessern, außerdem führt die S4 zu einer spürbaren Entlastung des Fernbahn- teils des Hamburger Hauptbahnhofs, der seine Kapazitätsgrenze bereits erreicht hat. Ende September 2010 hatte die Hamburgische Bürgerschaft einstimmig beschlossen, den Senat u.a. zu ersuchen, gemeinsam mit dem Bundesland Schleswig-Holstein die Vorentwurfsplanung in Auftrag zu geben und hierfür in auskömmlicher Form Finanzmittel bereitzustellen. Der Schleswig-Holsteinische Landtag hatte kurz darauf einen nahezu wortgleichen Antrag einstimmig beschlossen. Im Juni 2011 erneuerte die Hamburgische Bürgerschaft ihren Beschluss, nachdem die Gespräche mit dem Bund ins Stocken geraten waren. Die Kosten für das Projekt S4 werden auf grob 350 Mio. Euro geschätzt. Eine genauere Kostenschätzung soll die Vorentwurfsplanung ermitteln.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Juli 2011 um 15:16 Uhr |
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Geschrieben von: Bernd Andreas Czarnitzki
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Freitag, den 30. September 2011 um 15:39 Uhr |
Heute war ein besonderer Tag für die S-Bahn-Linie 4 zwischen Hamburg und Bad Oldesloe: Um 12:45 fuhr der erste S-Bahn-Zug. Fahrgäste waren nur geladene Personen. Zu den bekanntesten zählten Verkehrsminister des Landes Schleswig-Holstein Jost de Jager und Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Frank Horch aus Hamburg. Zudem neben dem Sprecher der S-Bahn Hamburg GmbH Kay Uwe Arnecke, die Bürgermeister aller Ort, die an der zukünftigen S4-Strecke liegen.

Mehr Bilder finden sich unter dem Menüpunkt "Bilder" auf der linken Seite.
Der Artikel aus dem Markt Ahrensburg sowie weitere Artikel finden sich unter "Dokumente / Die S4 in der Presse / 2011". Diese Fahrt fand sogar Erwähnung in der Zeitschrift "Eisenbahn-Kurier": http://www.eisenbahn-kurier.de/startseite/757-s4-erste-probefahrt-zwischen-hamburg-und-bad-oldesloe |
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. November 2011 um 14:15 Uhr |
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Ja ist denn schon eröffnet? |
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Geschrieben von: Bernd Andreas Czarnitzki
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Montag, den 23. Mai 2011 um 08:51 Uhr |
Testfahrt der S4
Da staunten sie nicht schlecht die Fahrgäste der R10 in Rahlstedt. Da stand tatsächlich und leibhaftig eine S-Bahn am Gleis! Näheres dazu finden Sie in dem folgenden Artikel. |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 23. Mai 2011 um 08:54 Uhr |
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